Bonian Tian, Violoncello

Bonian Tian, 1986 in Shenyang/China geboren, erhielt seinen ersten Cellounterricht im Alter von fünf Jahren bei Prof. Wang Jifu am Shenyang Conservatory of Music. 1997 setzte er sein Studium bei Prof. Na Mula am Central Conservatory of Music in Peking fort, bevor er 2005 nach Deutschland kam, wo er erst bei Prof. David Geringas an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin und dann an der Hochschule für Musik in Köln sowie als Junger Solist der Kronberg Academy bei Prof. Frans Helmerson studierte.

Er gewann zahlreiche internationale Wettbewerbe wie den Tschaikowsky-Wettbewerb für Junge Musiker 2002, den Internationalen Davidov-Wettbewerb in Riga 2006 oder den Internationalen George Enescu Wettbewerb in Bukarest 2011. Den 2. Platz belegte er beim Internationalen Antonio Janigro-Cellowettbewerb in Zagreb 2008 und beim Internationalen Cellowettbewerb André Navarra in Toulouse 2011.

Bonian Tian trat als Solist u.a. mit dem Zabreb Philharmonic Orchestra, dem Lettischen Nationalorchester, dem Shanghai Symphony Orchestra, dem National Taiwan Symphony Orchestra und dem Toulouse Symphony Orchestra auf. Celloabende gab er in der Berliner Philharmonie, im Kopenhagener Tivoli Konzertsaal, im Seoul Centre for Culture and Music und bei einer Privataudienz bei Königin Margrethe von Dänemark. Er arbeitete mit Dirigenten wie Christoph Eschenbach, Christoph von Dohnanyi, Daniel Barenboim, Gidon Kremer, Yuri Bashmet, András Schiff und Steven Isserlis.

Seit Januar 2010 ist Bonian Tian Solo-Cellist im Gürzenich-Orchester Köln und lehrt seit 2012 als Dozent für Cello an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main. Er spielt auf einem für ihn gebauten Cello von Patrick Robin, Angers Frankreich.




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